21.01.2021 - Weichenstellung für mehr Zusammenspiel im Gesundheitswesen:
Mehr erfahren

FAQ

Übergreifende FAQ Seite

Konnektorsimulator für Primärsysteme

Bitte prüfen Sie, ob im Konsolenfenster Fehlermeldungen mit dem Text „java.net.BindException: Address already in use: bind“ ausgegeben werden. Wenn ja, prüfen Sie, ob die konfigurierten Ports (zu finden unter Oberfläche => Einstellungen) frei sind (z.B. unter Windows mit „netstat -an -p TCP“). Die Standardports 80 bzw. 443 können ggf. von anderen Anwendungen belegt sein. In diesem Fall müssen Sie die Standardports ändern. Bitte prüfen Sie nach der Änderung das KoPS-Konsolenfenster erneut auf Fehlermeldungen. Tritt keine Fehlermeldung mit dem Text „java.net.BindException: Address already in use: bind“ auf, ist KoPS richtig konfiguriert.

Der Testsuite liegt folgende Anforderung aus der gematik-Spezifikation „Implementierungsleitfaden Primärsysteme“ [gemILF_PS] zugrunde:

TIP1-A_4959: Konfigurierbarkeit von Kontext-Parametern

Innerhalb des Primärsystems MUSS eine Konfigurationsverwaltung vorhanden sein, welche die Parameter MandantId, ClientSystemId, WorkplaceId und UserId entsprechend Abb_LFPS_01_Element Context gemäß ConnectorContext.xsd” abbildet. Die Parameter sind alphanumerisch und haben eine Maximallänge von 64 Zeichen.

Die Überprüfung dieser MUSS-Anforderung erfolgt mithilfe von unverändlichen Clienttparametern.

Bitte hängen Sie allen im Testschritt „Screenshots anhängen“ beschriebenen Prüfpunkten ein Screenshot an.

Es wird eine Fehlermeldung im Primärsystem mit den folgenden Aussagen erwartet: „Der Typ der Karte ist unbekannt.“

Mögliche Fehlerursachen können sein:

  • keine eGK/KVK gesteckt
  • Karte nicht lesbar
  • Karte falsch gesteckt
  • „alte“ eGK gesteckt

Im Fall einer „alten“ elektronischen Gesundheitskarte (älter als G2; siehe Kartenaufdruck) besteht kein Leistungsanspruch. Bitte erkundigen Sie sich beim Versicherten, ob die gesteckte eGK die aktuelle elektronische Gesundheitskarte ist. Verweisen Sie ggf. an die Krankenversicherung für einen Austausch der Karten.

Die Fehlermeldung zu Fehlercode 105 muss einen Hinweis enthalten wie „Die eGK ist fehlerhaft/defekt. Bitte setzen Sie sich mit Ihrer Krankenversicherung in Verbindung.“

Im Falle einer gesperrten PIN (nach mehrfacher Falscheingabe der PIN) muss das Primärsystem zur Eingabe der PUK auffordern, nicht der PIN.

Die VSDM-Testfallkataloge sind in der aktuellen Version 1.0.6 für KoPS Puppetry und KoPS 2.1 inhaltlich identisch und damit derzeit gleichwertig in puncto Bestätigungsverfahren für die Konformität des Primärsystems zur Konnektorschnittstelle. Somit kann derzeit eine Bestätigung der VSDM-Funktionalität sowohl mit KoPS Puppetry als auch mit KoPS 2.1 erfolgen.

Das Fachmodul prüft das XML-Dokument gegen das Schema sowie alle in [gemSpec_InfoNFDM/gemSpec_Info_AMTS] aufgeführten Validitätskriterien. Schlägt die Validierung fehl, bricht das Fachmodul die Operation mit dem Fehler 5017 (NFDM) bzw. dem Fehler 6058 (AMTS) ab. KoPS 2.1 gibt ab Version 2.1.16 Detailinformationen zu den fehlgeschlagenen Validitätskriterien t, um Ihnen die Fehlersuche zu erleichtern. Diese Detailinformationen werden unter Umständen von den Konnektoren nicht in die Response generiert. Die Syntax der Detailinformation bildet den Pfad zu dem Element/Attribut, welches fehlerhaft ist. Das ist also der technische Pfad, wie er in der XSD bzw. im übersetzen Java-Code abgebildet ist.

Zum Beispiel bedeutet die Meldung amts.mp.s.0.mOrXOrR.0.m.ps [Das Element darf nicht vorhanden sein.]: Der Fehler liegt hier im „AMTS-Dokument“ [amts] > im „MP-Datensatz“ [mp] > in der 0-ten (Nullten) „Gruppierung von Medikationseinträgen“ [s.0] > im 0-ten (Nullten) meTyp (also „Medikation“ oder „Freitextzeile“ oder „Rezeptur“) [mOrXOrR.0] > der meTyp ist eine „Medikation“ [m] > im „Code-System PZN“ [ps].

Gemäß Spezifikation für den Konnektor dienen die veröffentlichten Schnittstellenbeschreibungen als Grundlage für die Implementierung. Daher ist die Bereitstellung der WSDLs zur Laufzeit nicht notwendig. Ein Primärsysystem muss ohne WSDLs mit dem Konnektor kommunizieren können. Zur Laufzeit stellt der Konnektor den Dienstverzeichnisdienst zur Verfügung.

KoPS 2.1 stellt nur den DVD, nicht die WSDL zur Verfügung.

Personalisierungsvalidierung

Vor der Durchführung einer Personalisierungsvalidierung ist es notwendig, dass Sie überprüfen, ob die aktuellen Trust-Service Status Lists im PVTe G2 hinterlegt sind.

Trust-Service Status List für Produktivraum

Dazu laden Sie bitte die TSL für den Produktivraum hier https://download.tsl.ti-dienste.de/TSL.xml und für ECC Zertifikate hier https://cloud.gematik.de  herunter. Dadurch wird mehr als eine TSL in einem Ordner akzeptiert.

Zum Hinterlegen der TSL führen Sie folgende Schritte durch:

  1. Beenden Sie PVTe G2.
  2. Löschen Sie dier Dateien unter /PVTeG2/Artefakte/tslProd/
  3. Kopieren Sie die neuen TSLs in das Verzeichnis /PVTeG2/Artefakte/tslProd/
  4. Starten Sie nun PVTe G2 neu.

 

Trust-Service Status List für

Die Trust-Service Status List des Testraumes lässt sich ebenfalls aktualisieren. Dazu laden Sie bitte die TSL hier https://download-testref.tsl.ti-dienste.de/TSL-testref.xml und für ECC-Zertifikate hier https://cloud.gematik.de herunter.

Zum Hinterlegen der TSL führen Sie folgende Schritte durch:

  1. Beenden Sie PVTe G2.
  2. Löschen Sie die Dateien unter /PVTeG2/Artefakte/tslTest/
  3. Kopieren Sie die neuen TSLs in das Verzeichnis /PVTeG2/Artefakte/tslTest/
  4. Starten Sie nun PVTe G2 neu.

Hinweis:
Momentan werden weder in der Testumgebung noch in der Produktivumgebung X.509 CA-Zertifikate auf Basis elliptischer Kurven bereitgestellt.

Damit bei der Personalisierungsvalidierung die in den Karten enthaltenen X.509-Zertifikate auf Basis elliptischer Kurven geprüft werden können, stellt die gematik im Downloadportal unter https://cloud.gematik.de spezielle TSLs bereit, die X.509-CA-Zertifikate auf Basis elliptischer Kurven enthalten und regelmäßig aktualisiert werden.

Für die Datenigration vom Truecrypt-Container pvte.tc in einen VeraCrypt-Container gibt es zwei Möglichkeiten.

Möglichkeit 1

Sie können den Container pvte.tc aus der alten VM auf einen USB-Stick kopieren und in die neue VM unter /PVTeG2/VeraCrypt/ kopieren. Bitte benennen Sie die Datei um in „pvte.vc“. Beim Start von PVTe müssen Sie nun bei der Aufforderung „Enter password“ immer den „TrueCrypt Mode“ aktivieren.

Möglichkeit 2

Sie öffnen PVTe G2 in der alten VM und kopieren sich die Daten aus /PVTeG2/Dokumente auf einen USB-Stick. Sie legen sich einen neuen Container pvte.vc in der neuen VM an (weitere Informationen hierzu finden Sie auch in der Anwenderdokumentation), öffnen PVTe G2 und kopieren sich die Daten in den Ordner /PVTeG2/Dokumente.

Bei der Durchführung einer Validierung der Personalisierung im Rahmen des Bestätigungsverfahrens muss die aktuelle PU TSL verwendet werden.

Sie erreichen den Downloadbereich unter https://cloud.gematik.de

Als Benutzername können Sie entweder die E-Mail-Adresse oder den per E-Mail versendeten Benutzernamen verwenden.

Der Link für das erstmalige Setzen des Passwortes ist 12 Stunden gültig. Nach Ablauf dieser Zeit erscheint beim ersten Anmelden der Fehler „Das Passwort konnte aufgrund eines ungültigen Tokens nicht zurückgesetzt werden“. Bitte nutzen Sie die Funktion „Passwort vergessen?“, um ein neues temporäres Passwort zu erhalten.

Für die Nutzung von PVTe G2 sind ab dem 4. Quartal 2018 folgende (im Rahmen der Softwarewartung und -pflege) notwendigen Systemvoraussetzungen zu erfüllen:

Kriterium: Anforderung Minimum/Anforderung Empfohlen

Architektur: 64 bit

Freier Festplattenspeicher: 10 GB/20 GB

RAM: 8 GB/ 16 GB

Prozessorleistung: 2 GHz Dual-core

Bildschirmauflösung: 1366x768/1920x1080

Eingabegeräte: Maus und Tastatur

Kartenlesegerät: ORGA 6041 L oder Identive 4700 F/4701 F

VMware Player/Workstation: Version 14

Die Hardwareanforderungen werden für 3 Jahre beibehalten.

Beachten Sie bitte, dass:

  • die Version des VMware Players zukünftig einmal jährlich aktualisiert wird,
  • die Hardwareanforderungen gegebenenfalls alle 3 Jahre aktualisieren werden,

PVTe G2 ab dem 2. Quartal 2017 nicht mehr auf den „Prüfkoffer“-Laptops ausgeführt werden kann, da eine 32-Bit-Architektur nicht mehr unterstützt wird.

Die Änderungen zur Vorversion der Software sind in den Release Notes beschrieben. Darüber hinaus enthalten die Release Notes einen Hinweis auf die geänderten Testspezifikationen.

Die Änderungen zur Vorversion der Testfälle sind in den Testspezifikationen gelb markiert. Die Testspezifikationen sind im VMware Image im Ordner „Testspezifikationen“ hinterlegt.

Wenn Fehler auftreten, die bei der Nutzung der Vorversion nicht aufgetreten sind, kann dies an zwei Punkten liegen: Zum einen verbessern und aktualisieren wir die Testsuite kontinuierlich. Zum anderen ist es unser Ziel, stets den zuletzt veröffentlichten Spezifikationsstand zu unterstützen. In beiden Fällen können Prüfungen hinzugekommen sein, wodurch neue Fehlermeldungen bedingt werden können.

Bei Fragen zu fehlgeschlagenen Testfällen hilft Ihnen die gematik gern. Schreiben Sie uns: pv-support@gematik.de.

Dies ist im Einzelfall zu entscheiden. Bitte schauen Sie sich die Änderungen der Software und die Änderungen in den Testspezifikationen an. Der Einsatz der neuen Version in der Qualitätssicherung hängt unter anderem vom Spezifikationsstand des jeweiligen Kartentyps ab.

Tipp: Behalten Sie in Ihrem VMware Player das VMware Image der alten Version bei und laden das neue VMware Image ebenfalls in den VMware Player. So können Sie einfach zwischen der alten und neuen Version wechseln.

Das VMware Image wird „restricted“, d.h. verschlüsselt, bereitgestellt. Laut den Lizenzinformationen von VMware kann das Image nur mit einer lizenzierten VMware-Player-Plus-Version gestartet werden.

Die PIN ist noch transportgeschützt und muss freigeschaltet werden. Bitte schalten Sie die PIN über den Menüpunkt „Einstellungen => PIN der Berechtigungskarte ändern“ frei. Führen Sie den Vorgang erneut aus.

Im Dateinamen des ZIP-Archives finden Sie zwei Versionsnummern: z.B. PVTe_G2_v1.8.2_VM_v1.8.10.zip.

PVTe_G2_v1.8.2 ist die Versionsnummer von PVTe G2; VM_v1.8.10 ist die Versionsnummer des gesamten VMware Images.

Die Release Notes enthalten in Kopfzeile und Dokumententitel einen Verweis auf die PVTe-G2-Version. Zusätzlich dazu hat das Dokument eine Versionsnummer, die in der Fußzeile und auf dem Deckblatt steht.

Die verschiedenen Artefakte werden versioniert, da sich z.B. Änderungen an dem VMware Image aber nicht an PVTe G2 ergeben können oder an dem Release-Notes-Dokument, aber nicht an PVTe G2.

Testportal der gematik

Das Testportal der gematik unterstützt Hersteller und Anbieter von Fachanwendungen und Fachdiensten der Telematikinfrastruktur bei eigenverantwortlichen Tests der Produkte in der Referenzumgebung der Telematikinfrastruktur. Das Testportal ermöglicht sowohl die Ausführung einer automatisierten Testsuite als auch eine manuelle Auswahl einzelner Testfälle.

Nutzen Sie das gematik-Testportal für Regressionstests nach dem Austausch einzelner Komponenten in Ihrem Produkt sowie nach Updates involvierter Softwaremodule, um zu erkennen, ob Ihr Produktes weiterhin stabil funktioniert.

Das Testportal ist ein Angebot der gematik für Hersteller und Anbieter von Fachanwendungen und Fachdiensten, wie z.B. VSDM, für die Durchführung von Regressionstests.

Vor Nutzung des gematik-Testportals müssen Sie im Besitz eines Nutzerkontos und Ihre zu testende Fachanwendung bzw. Ihr zu testender Fachdienst muss über einen sicheren zentralen (Gast-)Zugangspunkt (SZZP) freigeschaltet sein. Beides wird im Rahmen eines mit Ihnen abgestimmten Vorgehens sichergestellt.

Das Testportal ist eine Webanwendung, mit dem Sie Ihre Fachanwendung bzw. Ihren Fachdienst mithilfe von Testsuiten und Testfällen der gematik testen können.

Loggen Sie sich hierfür in das Testportal der gematik ein und registrieren Sie Ihre Fachanwendungen oder Ihren Fachdienst als ein Testobjekt. Nach Auswahl der spezifischen Testfälle aus den Ihnen zur Verfügung stehenden Testsuiten starten Sie den Testlauf.

Das gematik-Testportal informiert Sie stetig über den Testfortschritt. Am Ende des Testlaufs erhalten Sie eine Zusammenfassung des gesamten Testlaufs. Anschließend können Sie die Testdokumentation als PDF herunterladen und diese auf Fehler und Probleme hin analysieren.

Das Testportal garantiert, dass kein Dritter Einsicht in Ihre Daten wie Nutzerprofil, Testergebnisse und Testprotokolle erhält.

Sie können das Testportal für jeweils 3 Monate abonnieren. Der Preis für das Testportal beträgt je Monat für die Testplattform 214 Euro (netto), für die PKI-v1-Testsuite 62 Euro (netto) und für die VSDM-Testsuite 21 Euro (netto) zzgl. einer einmaligen Einrichtungsgebühr von 500 Euro (netto). Sie können die Anmietung für maximal 6 Monate unterbrechen, ohne eine Einrichtung erneut beantragen und bezahlen zu müssen.

Der Mindestbestellwert umfasst die Testplattform sowie mindestens eine Testsuite. Zusätzlich bietet Ihnen die gematik einen Anwendersupport für 105,- Euro (netto) je angefangener Stunde.

Sie erreichen den Support unter betrieb[at]gematik(dot)de

Alle Preise verstehen sich jeweils zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.

Nutzen Sie das gematik-Testportal, solange Sie wollen! Ihr Abonnement läuft über 3, 6, 9 oder 12 Monate. Sie können Ihr Abonnement jederzeit verlängern. Außerdem können Sie Ihr Abonnement für maximal 6 Monate ohne erneute Einrichtungsgebühr ruhen lassen.

Die gematik unterstützt Sie kostenfrei bei der Freischaltung Ihrer Fachanwendung bzw. Ihres Fachdienstes im Testportal.

Neben der Unterstützung zur Freischaltung können Sie einen zusätzlichen kostenpflichtigen Anwendersupport (105 Euro (netto)/je angefangene Stunde) anfragen. Sie erreichen den Support unter betrieb[at]gematik(dot)de

Die gematik bietet Ihnen diesen Service von Montag bis Freitag (ausgenommen bundeseinheitliche Feiertage) von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr an.

Um das Testportal der gematik zu bestellen, nutzen Sie bitte das Bestellformular. Bitte bestätigen Sie Ihre Zustimmung zur DSVGO sowie zu den Nutzungsbedingungen.