FAQ - Häufig gestellte Fragen

Wie kann eine neue Trust Service Status List (TSL – X.509 Zertifikate auf Basis von RSA und elliptischen Kurven) hinterlegt werden?

Hinweis:
Momentan werden in der TU und PU TSL noch keine X.509 CA-Zertifikate auf Basis elliptischer Kurven bereitgestellt.
Damit bei der Personalisierungsvalidierung auch die in den Karten enthaltenen X509-Zertifikate auf Basis elliptischer Kurven geprüft werden können, wird im Downloadportal der gematik unter https://cloud.gematik.de  eine spezielle TU TSL (PVTe_TSL-testref_RSA_ECC.xml) bereitgestellt, die auch die  X.509 CA Zertifikate auf Basis elliptischer Kurven enthält und regelmäßig aktualisiert wird.

Sobald ein TSP für X.509 Zertifikate auf Basis elliptischer Kurven zugelassen wird, wird die gematik entsprechend auch die PU TSL (PVTe_TSL_RSA_ECC.xml) im Downloadportal zur Verfügung stellen und regelmäßig aktualisieren.

1. PVTeG2 beenden

TU/ RU

2. Herunterladen der TSL PVTe_TSL-testref_RSA_ECC.xml von https://cloud.gematik.de
3. Löschen der Datei unter /PVTeG2/Artefakte/tslTest/
4. Kopieren der neuen TSL in /PVTeG2/Artefakte/tslTest/
5. PVTeG2 neu starten

PU

2. Herunterladen der TSL PVTe_TSL_RSA_ECC.xml von https://cloud.gematik.de
3. Löschen der Datei unter /PVTeG2/Artefakte/tslProd/
4. Kopieren der neuen TSL in /PVTeG2/Artefakte/tslProd/
5. PVTeG2 neu starten

Wie können die Daten vom Truecrypt Container pvte.tc in einen VeraCrypt Container migriert werden?

Möglichkeit 1:

Sie können den Container pvte.tc aus der alten VM auf einen USB Stick kopieren und in die neue VM unter /PVTeG2/VeraCrypt/ kopieren. Bitte benennen Sie die Datei um in pvte.vc. Beim Start von PVTe müssen Sie nun bei der Aufforderung "Enter password" immer den "TrueCrypt Mode" aktivieren.

Möglichkeit 2:

Sie öffnen PVTe G2 in der alten VM und kopieren sich die Daten aus /PVTeG2/Dokumente auf einen USB Stick. Sie legen sich einen neuen Container pvte.vc in der neuen VM an (siehe Anwenderdokumentation Kapitel 6.1.4.1), öffnen PVTe G2 und kopieren sich die Daten in den Ordner /PVTeG2/Dokumente.

Wie kann eine neue Trust Service Status List (TSL – X.509 Zertifikate auf Basis von RSA) hinterlegt werden?

1. PVTeG2 beenden

TU/ RU

2. Herunterladen der TSL von download-testref.tsl.ti-dienste.de/TSL-testref.xml
3. Löschen von /PVTeG2/Artefakte/tslTest/TSL-testref.xml
4. Kopieren der neuen TSL in /PVTeG2/Artefakte/tslTest/

PU

2. Herunterladen der TSL von download.tsl.ti-dienste.de/TSL.xml
3. Löschen von /PVTeG2/Artefakte/tslProd/TSL.xml
4. Kopieren der neuen TSL in /PVTeG2/Artefakte/tslProd/
5. PVTeG2 neu starten

Muss die TSL in PVTe G2 auf dem neuesten Stand sein?

Bei der Durchführung einer Validierung der Personalisierung im Rahmen des Bestätigungsverfahrens muss die aktuelle PU TSL verwendet werden.

Wie lautet die Adresse des Downloadbereichs?

Der Downloadbereich ist unter https://cloud.gematik.de erreichbar.

Wie lautet der Benutzername im Downloadbereich?

Als Benutzername kann entweder die E-Mail Adresse oder der per E-Mail versendete Benutzernamen verwendet werden.

Was muss gemacht werden, wenn beim erstmaligen Setzen des Passwortes für den Downloadbereich ein Fehler erscheint?

Der Link für das erstmaligen Setzen des Passwortes ist 12 Stunden gültig, nach Ablauf dieser Zeit erscheint beim ersten Anmelden der Fehler „Das Passwort konnte aufgrund eines ungültigen Tokens nicht zurückgesetzt werden“. Bitte verwenden Sie dann die Funktion "Passwort vergessen?" unter https://cloud.gematik.de mit Ihrer eMail Adresse, um sich ein neues temporäres Passwort zuschicken zu lassen.

 

Welche Hard- und Softwareanforderungen müssen für den Betrieb von PVTe G2 erfüllt werden?

Für die Nutzung von PVTe G2 sind ab dem 4. Quartal 2018 folgende (im Rahmen der Softwarewartung und –pflege) notwendigen Systemvoraussetzungen zu erfüllen:

Kriterium: Anforderung Minimum/ Anforderung Empfohlen

Architektur: 64 bit

Freier Festplattenspeicher: 10 GB/ 20 GB

RAM: 8 GB/ 16 GB

Prozessorleistung: 2 GHz Dual-core

Bildschirmauflösung: 1366x768/ 1920x1080

Eingabegeräte: Maus und Tastatur

Kartenlesegerät: ORGA 6041 L oder Identive 4700 F/ 4701 F

VMware Player/ Workstation: Version 14

Die Hardwareanforderungen werden für 3 Jahre beibehalten.

Beachten Sie bitte, dass:

  • die Version des VMware Players zukünftig einmal jährlich aktualisiert wird.
  • die Hardwareanforderungen gegebenenfalls alle 3 Jahre aktualisieren werden.
  • PVTe G2 ab dem 2. Quartal 2017 nicht mehr auf den „Prüfkoffer“ Laptops ausgeführt werden kann, da dessen 32-Bit Architektur nicht mehr unterstützt wird.

Wo sind die Änderungen zur Vorversion zu finden?

Die Änderungen zur Vorversion bezüglich der Software sind in den Release Notes beschrieben, weiterhin enthalten diese einen Hinweis auf die geänderten Testspezifikationen. Die Änderungen zur Vorversion bezüglich der Testfälle sind in den Testspezifikationen gelb markiert. Die Testspezifikationen sind im VMware Image auf dem Schreibtisch im Ordner „Testspezifikationen“ hinterlegt.

Warum treten mit der neuen Version x.y.z Fehler auf, welche in der Vorversion noch nicht aufgetreten sind?

Dies kann zwei Ursachen haben:

Zum Ersten sind wir bemüht, die Testsuite ständig zu verbessern.

Zum Zweiten sind wir bemüht, immer den zuletzt veröffentlichten Spezifikationsstand zu unterstützen. Aus beiden Gründen können neue Prüfungen hinzugekommen sein, welche vorher noch nicht enthalten waren. Die Änderungen an den Testspezifikationen sind in den Dokumenten gelb markiert. Bei Fragen zu fehlgeschlagenen Testfällen wenden Sie sich bitte an pv-support[at]gematik.de.

Es wurde eine neue Version von PVTe G2 veröffentlicht, muss diese Version in der Qualitätssicherung (QS) der Produktion beim Personalisierer verwendet werden?

Dies ist im Einzelfall zu entscheiden. Bitte schauen Sie sich die Änderungen der Software und die Änderungen in den Testspezifikationen an. Der Einsatz der neuen Version in der QS hängt unter anderem von dem produzierten Spezifikationsstand des jeweiligen Kartentyps ab.

Sie können in Ihrem VMware Player das VMware Image der alten Version so belassen und das neue VMware Image in den VMware Player laden. Dann können Sie einfach zwischen der alten und neuen Version wechseln.

Ist die Verwendung des VMware Image mit der non-commercial Version des VMware Players möglich?

Das VMware Image wird "restricted", d.h. verschlüsselt bereitgestellt. Laut den Lizenzinformationen von VMware kann das Image nur mit einer lizenzierten VMware Player Plus Version gestartet werden.

Was bedeutet der Statuscode 6985 bei Eingabe der PIN der Berechtigungskarte im C2C Testmodus?

Die PIN ist noch transportgeschützt und muss freigeschaltet werden. Bitte schalten Sie die PIN über den Menüpunkt „Einstellungen –> PIN der Berechtigungskarte ändern“ frei und führen Sie den Vorgang erneut aus.

Was bedeuten die verschiedenen verwendeten Versionsnummern?

Im Dateinamen des ZIP Archives im Downloadportal sind zwei Versionsnummern enthalten, z.B. PVTe_G2_v1.8.2_VM_v1.8.10.zip. PVTe_G2_v1.8.2 ist die Versionsnummer von PVTe G2. VM_v1.8.10 ist die Versionsnummer des gesamten VMware Images. Die Release Notes enthalten in Kopfzeile und Dokumententitel einen Verweis auf die PVTe G2 Version. Zusätzlich dazu hat das Dokument noch eine Versionsnummer, welche in der Fußzeile und auf dem Deckblatt in der Tabelle zu finden ist.

Die verschiedenen Artefakte werden versioniert, da sich z.B. auch Änderungen an dem VMware Image aber nicht an PVTe G2 ergeben können oder an dem Release Notes Dokument aber nicht an PVTe G2.

 

Bei weiteren Fragen schreiben Sie bitte an unser Support Team: pv-support@gematik.de