12.08.2022 - E-Rezept: Die gematik hat das Release E-Rezept 1.2.0 mit überarbeiteten Spezifikationen und Feature-Dokumenten veröffentlicht.
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12.08.2022 - Georedundanztest der zentralen Plattformdienste: Der für den 11.08.2022 angekündigte Standortwechsel innerhalb der Public Key Infrastruktur ist zu Teilen erfolgreich durchgeführt worden.
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11.08.2022 - behoben - Störung ePA-Aktensystem & TSP Bitmarck: In der Zeit von Donnerstag 11.08.2022 11:00 Uhr bis Donnerstag 11.08.2022 13:30 Uhr gab es eine Störung der von der Bitmarck (ePA-Aktensystembetreiber und TSP Betreiber für Allianz, Signal Iduna, hkk, DAK, KKH, IKKen und BKKen) betriebenen Dienste Schlüsselgenerierungsdienst (SGD ePA), ePA Dienst und TSP Dienst.
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02.08.2022 - TI-Messenger: Die gematik hat die überarbeitete Spezifikation mit neuen Features für die erste Ausbaustufe des TI-Messengers veröffentlicht.
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12.07.2022 - KoCoBox MED+ G3 Update auf 4.2.16:2.0.0 gestört: Aktuell lassen sich KoCoBox MED+ Konnektoren der Generation G3 über das Konfigurations- und Software-Repository (KSR) nicht aktualisieren, da die bisherigen Firmware-Releases dieser Konnektoren mit einem Code-Signing-Zertifikat versehen sind, welches nach 5 Jahren Gültigkeit am 07.06.22 abgelaufen ist.
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12.07.2022 - RISE Konnektor V4.5.6:1.0.0 mit PTV5.1.0-0 zugelassen: Für den RISE Konnektor steht seit dem 11.07.2022 eine neue Firmware auf dem Konfigurations- und Software-Repository (KSR) zum Download bereit.
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30.06.2022 - Konnektoren und Kartenterminals mit veralteter oder nicht mehr zugelassener Software im Einsatz: Aktuell werden in der Telematikinfrastruktur (TI) zahlreiche Konnektoren und Kartenterminals mit verschiedenen Softwareversionen betrieben, deren Zulassung durch die gematik teilweise nicht mehr gültig ist. Darunter sind auch Geräte, bei denen aufgrund der veralteten Software die log4j-Sicherheitslücke weiterhin bestehen kann.
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Anwendungen der Telematikinfrastruktur

Notfalldaten-Management

Hilfreich, wenn es darauf ankommt: das NFDM

NFDM – Ihr Einstieg in das Notfalldaten-Management

Mithilfe des Notfalldaten-Managements können notfallrelevante medizinische Informationen als Notfalldatensatz und Hinweise zum Ablageort von Willenserklärungen des Versicherten als Datensatz für die persönlichen Erklärungen direkt auf der Gesundheitskarte gespeichert werden.

Das Notfalldaten-Management als freiwillige Fachanwendung enthält als Notfalldatensatz eine Übersicht über Vorerkrankungen und mögliche medizinische Zusammenhänge, bspw. chronische Erkrankungen, regelmäßig eingenommene Medikamente oder Allergien. Ergänzend finden sich im Notfalldatensatz neben den Kontaktdaten von behandelnden Ärzten auch die Kontaktdaten von Angehörigen, die im Notfall benachrichtigt werden sollen.

Sofern ein Versicherter über einen Organspendeausweis, eine Patientenverfügung oder eine Vorsorgevollmacht verfügt, können Informationen über den Aufbewahrungsort im Datensatz Persönliche Erklärungen gespeichert werden.

Nur Ärzte, Zahnärzte und deren Mitarbeiter sowie Angehörige anderer Heilberufe, darunter Notfallsanitäter, können in Notfallsituationen diese notfallrelevanten medizinischen Informationen einsehen. Das NFDM unterstützt somit eine gezielte Diagnostik und Therapie – insbesondere in Situationen, in denen für die Behandlung entscheidende anamnestische Angaben fehlen.

Außerhalb von Notfallsituationen können die Notfalldaten mit Zustimmung des Versicherten zusätzlich auch von Apothekern und psychologischen Psychotherapeuten ausgelesen werden.

Wie funktioniert NFDM?

Der Notfalldatensatz wird auf Wunsch des Patienten erstellt. In der Regel übernimmt ein Hausarzt die Erstanlage des NFD. Zu diesem Zweck benötigt der Leistungserbringer ein eHealth-Kartenterminal, einen elektronischen Heilberufsausweis (ab 2. Generation), ein Primärsystem und einen Zugang zur Telematikinfrastruktur via Konnektor.

Sobald der elektronische Heilberufsausweis und die elektronische Gesundheitskarte des Patienten im Kartenterminal stecken, kann der Leistungserbringer in seinem Primärsystem den standardisierten Datensatz für den NFD anlegen. Der Notfalldatensatz wird auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeichert. Der Leistungserbringer muss den NFD per qualifizierter elektronischer Signatur signieren. Der Patient kann diesen Datensatz auf Wunsch per PIN vor dem unbefugten Zugriff schützen.

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Produkttypspezifische Dokumente

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{"ProdT":[{"value":102,"text":"Konnektor PTV5 (ePA 2.0 + Komfortsignatur)","versions":[{"uid":241,"title":"5.3.0-0"},{"uid":229,"title":"5.2.0-0"},{"uid":198,"title":"5.1.0-0"},{"uid":188,"title":"5.0.2-1"}]},{"value":116,"text":"Konnektor PTV4Plus (ePA + Komfortsignatur)","versions":[{"uid":174,"title":"4.80.3-0"}]},{"value":77,"text":"Konnektor PTV4 (ePA)","versions":[{"uid":169,"title":"4.8.2-0"},{"uid":166,"title":"4.8.1-0"}]},{"value":27,"text":"Konnektor PTV3 (eMP\/AMTS, NFDM)","versions":[{"uid":143,"title":"3.6.0-2"},{"uid":64,"title":"3.6.0-0"}]}]}

Weiterführende Dokumente

Checkliste Notfalldaten-Management

pdf | 127 KB | 01. Januar 2021

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Checkliste Notfalldaten-Management - Notfalldatensatz anlegen

pdf | 109 KB | 01. Januar 2021

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Checkliste Notfalldaten-Management - Notfalldatensatz auslesen

pdf | 71 KB | 01. Januar 2021

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Implementierungs­­leitfaden Primär­­systeme – Not­­fall­­daten-Management (NFDM)

pdf | 2 MB | 02. Oktober 2019

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Weiterführende Informationen

NFDM @ gematik

Weiterführende Informationen zum Notfalldatenmanagement für Versicherte und Behandelnde bieten wir Ihnen auch auf unserer Seite gematik.de.

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NFDM @ KBV

Übersicht über die wichtigsten Informationen zum NFDM inklusive Angaben zu Erstattung und Vergütung

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NFDM @ KBV (PDF)

Überblick der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zum NFDM im PDF-Format (inklusive gesetzlichen Terminen)

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NFDM @ KBV (Erklärvideo)

ca. 4-minütiges Video zum Notfalldatensatz

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