15.04.2022 - Endemeldung: Notfallübung der zentralen TI-Dienste am 15. April: Die Notfallübung der zentralen Dienste der Telematikinfrastruktur (TI) wurde erfolgreich durchgeführt und abgeschlossen. Der Betrieb der TI konnte im gesamten Zeitraum ohne Einschränkungen gewährleitet werden. Alle Dienste und Anwendungen waren dementsprechend durchgehend verfügbar.
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11.04.2022 - Neue Firmware (V5.0.5) secunet konnektor 2.0.0 und 2.1.0: Konnektor-Hersteller secunet veröffentlicht eine neue Firmware (5.0.5) für den secunet konnektor.
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06.04.2022 - Sicherheitsinformation KIM-Clientmodul T-Systems: Eine Überprüfung durch die Sicherheitsexperten Christoph Saatjohann und Fabian Ising im Rahmen des Coordinated Vulnerability Disclosure Program der gematik hat ergeben, dass das KIM-Clientmodul von T-Systems ein- und ausgehende E-Mail-Adressen und auch Mailinhalte in der Logdatei speichert. Dies ist nicht zulässig und wird durch den Anbieter T-Systems schnellstmöglich behoben.
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31.03.2022 - Release ePA 2.1.1: Mit dem Release "ePA 2.1.1" veröffentlicht die gematik Erweiterungen und Verbesserungen für das Aktensystem und das Frontend des Versicherten innerhalb der Fachanwendung ePA.
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02.03.2022 - Neue Firmware (V4.2.16) KoCoBox MED+ veröffentlicht: Konnektor-Hersteller KoCo veröffentlicht eine neue Firmware (4.2.16) für die KoCoBox MED+. Das Firmware-Update steht seit heute 12:00 Uhr auch auf dem Konfigurations- und Software-Repository (KSR) zum Download bereit.
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16.02.2022 - Behebung der log4j-Sicherheitslücke: Update des KIM-Clientmoduls nötig: Die Updates für das KIM-Clientmodul zur Behebung der kritischen log4j-Sicherheitslücke sind noch nicht bei allen KIM-Nutzern eingespielt worden. Dies wurde in Zusammenarbeit mit den Sicherheitsexperten Christoph Saatjohann und Fabian Ising bekannt.
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07.02.2022 - Hinweis zur Verwendung des mobilen Kartenterminals 'ZEMO VML-GK2 telematik': Das mobile Kartenterminal 'ZEMO VML-GK2 telematik' in aktueller Version 3.1.0 unterstützt derzeit keine Praxisausweise/ Institutionenkarten (SMC-B) der Generation 2.1.
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03.02.2022 - Update Aktuelle Fehler beim Einlesen von Gesundheitskarten der Generation 2.1: Zum aktuellen Sachstand und den Maßnahmen zu den Problemen des ORGA 6141 Online mit der eGK G2.1 mit NFC-Technologie haben wir in der gemmunity einen neuen Beitrag veröffentlicht.
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Anwendungen der Telematikinfrastruktur

TI-Messenger

Der neue Standard für sicheres, interoperables Instant Messaging im deutschen Gesundheitswesen

TI-Messenger – Ihr Einstieg in die Anwendung für das interoperable Instant Messaging im Gesundheitswesen

Mit der Entwicklung des neuen Messaging-Standards für das deutsche Gesundheitswesen nimmt die TI 2.0 mehr und mehr Gestalt an. Mit dem Release der Spezifikationen zur ersten Ausbaustufe des TI-Messengers am 01.10.2021 hat die gematik den Weg für die anbieter- und sektorenübergreifende Kommunikation zwischen Leistungserbringern im deutschen Gesundheitswesen bereitet.
Bereits ab der 2. Jahreshälfte 2022  werden die ersten zugelassenen TI-Messenger auf Smartphone, Tablet und Desktop gleichermaßen das Instant Messaging ermöglichen. Denn auch im Gesundheitswesen spielt das Konzept der digitalen Ad-hoc-Kommunikation eine immer wichtigere Rolle. Allerdings stoßen die Nutzer derzeit auf verschiedene Hürden, darunter

  • fehlende Interoperabilität zwischen den Messenger-Anbietern,
  • fehlende einheitliche Zertifizierung zur Gewährleistung der Sicherheit sowie
  • fehlende einheitliche Vorgaben zur Authentisierung.

TI-Messenger hingegen werden auf Basis des Matrix-Protokolls, dem offenen Messenger-Standard der Matrix.org Foundation, neue Maßstäbe für die für die Kommunikation in Echtzeit setzen. Der neue Kommunikationsstandard der gematik gewährleistet

  • Interoperabilität - und somit den sektoren- und anbieterübergreifenden Austausch -,
  • Integrität dank hohem Out-of-the-box-Sicherheitsniveau,
  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sowie
  • Innovation durch fortlaufende Weiterentwicklung des Matrix-Protokolls.

TI-Messenger-Roadmap – Ihre Übersicht über die stufenweise Einführung aller Funktionen des TI-Messengers

Nach der Spezifikation der ersten Ausbaustufe des TI-Messengers im Herbst 2021 steht der TI-Messenger für seinen Rollout im Jahr 2022 in den Startlöchern.
Während in der Stufe 1 das Versenden von Ad-hoc-Nachrichten spezifiziert wurde, stehen die Versicherten als Kommunikationspartner sowie das Feature Videochat im Fokus der Ausbaustufen 2 und 3.
Die TI-Messenger-Roadmap zeigt Ihnen, wann welche Ausbaustufe des Messaging-Standards eingeführt wird. 

Die Weiterentwicklung des TI-Messengers – Überblick über die 3 Stufen bis 2024

Zusätzlich zur Roadmap finden Sie in der nachfolgenden Übersicht weitere Details zu den Ausbaustufen des TI-Messengers. Hier sehen Sie auch, welche Zielgruppen im Fokus der geplanten Weiterentwicklung stehen.

 

Was ist neu?
Mit der ersten Stufe des TI-Messengers wird das sichere, sektorenübergreifende Instant Messaging im Gesundheitswesen möglich.
Somit unterstützt der TI-Messenger:

  • Textnachrichten,
  • Bild- und Tonübertragung.

Für wen ist das besonders hilfreich?*
z.B. Ärzte, Psychotherapeuten, Zahnärzte, Krankenhäuser, Apotheken, Pflege

*Bei einer Bereitstellung des TI-Messengers durch eine Leistungserbringerorganisation ist eine SMC-B notwendig.

Was ist neu?
Die zweite Stufe des TI-Messengers integriert u.a. die Fachanwendung E-Rezept und ermöglicht die Kommunikation zwischen Krankenkassen und Versicherten.
Somit unterstützt der TI-Messenger:

  • Leistungserbringer-gesteuerter Nachrichtenaustausch mit GKV-Versicherten,

  • Nachrichtenaustausch zwischen GKV-Versicherten und Kassen,

  • Weiterleitung von E-Rezept-Token.

Für wen ist das besonders hilfreich?*
z-B. GKV-Versicherte

*Bei einer Bereitstellung des TI-Messengers durch eine Leistungserbringerorganisation ist eine SMC-B notwendig.

Was ist neu?
Die dritte Stufe des TI-Messengers ergänzt die Bewegtbildübertragung.
Somit unterstützt der TI-Messenger:

  • Videochat zwischen Versichertem und Leistungserbringer

Für wen ist das besonders hilfreich?*
siehe Stufe 1 und 2

*Bei einer Bereitstellung des TI-Messengers durch eine Leistungserbringerorganisation ist eine SMC-B notwendig.

Weiterführende Dokumente

Release TI-Messenger Stufe 1

Die normativen Dokumente zur ersten Ausbaustufe des TI-Messengers wurden am 01.10.2021 als Releasepaket veröffentlicht. Das Releasepaket finden Sie auf der Release-Seite des Fachportals.

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Konzeptpapier TI-Messenger

Das "Konzeptpapier TI-Messenger" diente im Sommer 2021 als Ausgangspunkt für die Spezifikation des TI-Messengers. Als informatives Dokument bietet es:

  • einen schnellen Überblick zum gesetzlichen Auftrag der gematik GmbH
  • Hintergrundinformationen zum Vorgehen der gematik und zur Protokollbasis
  • die Darstellung der grundlegenden Anforderungen an interoperables Messaging im Gesundheitswesen
  • die Beschreibung der Systemlösung/Architektur
  • Informationen zu ersten Use Cases
  • die Vorstellung der Anforderungen an Sicherheits- und Betriebsthemen.

Konzeptpapier TI-Messenger (V1.0.0)

pdf | 2 MB | 21. Juli 2021

Hier können Sie das informative Dokument "Konzeptpapier TI-Messenger" herunterladen.

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Weiterführende Informationen

Matrix – der offene Standard für den TI-Messenger

Über den nachfolgenden Link gelangen Sie zur offiziellen Matrix-Website der Matrix.org Foundation

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KIM – Kommunikation im Medizinwesen

Auch für die sichere E-Mail-Kommunikation im Gesundheitswesen gibt es eine TI-Anwendung: KIM. Näheres dazu erfahren Sie unter nachfolgendem Link.

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Das DVPMG: die gesetzliche Grundlage für den TI-Messenger

Das Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungs-Gesetz (DVPMG) sieht Instant Messenger als Baustein für die voranschreitende Digitalisierung im Gesundheitswesen. Das Gesetz soll im Oktober 2021 in Kraft treten. Den Gesetzesentwurf finden Sie Sie hier:

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