15.10.2021 - Release "E-Rezept 1.1.0": Ab sofort steht das Release "E-Rezept 1.1.0" inklusive "Implementierungsleitfaden Primärsysteme E-Rezept" und "Spezifikation Apothekenverzeichnisdienst" zum Download zur Verfügung.
Mehr erfahren

01.10.2021 - eAU: Fehlermeldung 305/311 bei Signatur mit HBA-Vorläuferkarten von medisign: Aktuell ist die qualifizierte elektronische Signatur von elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (eAU) mit der Vorläuferkarte für Heilberufsausweise (HBA) der Firma medisign GmbH nicht möglich.
Mehr erfahren

03.09.2021 - TI-Statusmeldung: Aktuell kommt es zu Interoperabilitätsproblemen an der Signaturschnittstelle des KoCoBox MED+ Konnektors der Version 4.2.10.
Weiterführende Informationen finden Sie hier:
Mehr erfahren

Toolkit

KoPS

Läuft Ihr Primärsystem TI-kompatibel? Mit KoPS wissen Sie es genau!

KoPS – der Konnektorsimulator für Primärsysteme

Mit dem Konnektorsimulator für Primärsysteme steht Ihnen ein flexibles, mächtiges Tool für die Anpassung Ihres Primärsystems zur Anbindung an die Telematikinfrastruktur zur Verfügung. KoPS bildet virtuell die Schnittstellen des Anwendungskonnektors spezifikationsgetreu nach und simuliert alle wesentlichen Anteile der Telematikinfrastruktur, die für den Gesamtablauf der Anwendungen entscheidend sind. Zudem können Sie offline testen, ob Ihr Primärsystem konform mit der Konnektor-Schnittstelle kommuniziert – ohne den Einsatz physischer Komponenten wie Konnektor, Kartenterminals und Karten.

Zusammen mit den integrierten Testfallkatalogen der gematik bietet Ihnen dieses Tool Sicherheit bei der Implementierung der TI-Anwendungen und Dienste, indem es die Reaktionen des Primärsystems validiert und analysiert. Außerdem verfügt es über vielfältige Anpassungs- und weitere Testmöglichkeiten sowie diverse Protokollierungs- und ausführliche Logging-Mechanismen und ermöglicht Ihnen eine effektive Entwicklungsarbeit und schnelle Analyse von Fehlern.

Von KoPS 2.1 zu KoPS 3.1

Der bislang von der gematik angebotene Konnektorsimulator für Primärsysteme KoPS 2.1 wurde für den Online-Produktivbetrieb Stufe 3.1 weiterentwickelt. Die neue Version KoPS 3.1 unterstützt auch die Fachanwendung elektronische Patientenakte.

Für den Einsatz der KoPS-Software ist eine Lizenzdatei erforderlich, die exklusiv von der gematik vertrieben wird. Für KoPS 2.1- und Puppetry-Lizenzinhaber werden entsprechende Upgrade-Möglichkeiten angeboten.

Weitere Informationen zu Installationsvoraussetzungen und den angebotenen Support-Paketen finden Sie auf der Internetseite des Herstellers https://puppetry.ehealthexperts.de/.

Bitte beachten Sie auch unsere Implementierungshinweise für Primärsystemhersteller sowie die FAQ-Section in unserem Fachportal.

Testmöglichkeiten mit dem Konnektorsimulator für Primärsysteme KoPS 3.1

  • Aufrufkontexte für verschiedenste Mandanten- und Arbeitsplatzszenarien, Konfiguration unterschiedlicher Umgebungen bzgl. Mandanten und Kartenterminals möglich
  • unterschiedliche Ausprägungen von Leistungserbringer- und Versichertenkarten (z.B. eGK G1+, eGK G2, eGK G2.1, HBA G2, HBA G2.1 und HBA-Vorläuferkarten, SMCB G2, SMCB G2.1, Krankenversichertenkarten sowie unbekannte/fehlerhafte Karten)
  • Umsetzung aller für VSDM relevanten Services: CardService/CardTerminalService/EventService/Systeminformation-Service/CertificateService/KVKService/VSDService / DVD / SDS
  • intuitive Benutzeroberfläche mit anwendungsspezifischen Ansichten, Daten und Funktionalitäten
  • Nachrichtenempfang über das konnektoreigene Protokoll CETP (Connector Event Transport Protocol)
  • Senden und Empfangen von anwendungsbezogenen SOAP-Nachrichten
  • Unterstützung von sicheren Verbindungen (TLS ohne ClientAuth/TLS mit ClientAuth via Zertifikatsprüfung/TLS mit ClientAuth via BasicAuth)
  • umfangreiche vordefinierte Gut- und Schlecht-Testfälle pro simulierter Fachanwendung
  • Fehleranalyse durch Live-Logging und umfangreiche Protokoll-Dateien (Basis, SOAP, Interface-Aufrufe inkl. CETP)
  • unterstützte Signaturvarianten: XAdES enveloped, XAdES enveloping, CAdES detached, CAdES enveloping, PAdES
  • Simulation der Kommunikation zwischen Clientsystem und Kim Clientmodul/LDAP-Proxy
  • Formular-Ansichten für anwendungsspezifische Daten als Baumstruktur oder im XML-Format
  • dynamische Umsetzung der ePA-Administration (PHRManagement Service) und statisches Dokumentenmanagement (PHRService)

Versionsübersicht

Die nachfolgende Tabelle listet die aktuell gültigen Versionen von KoPS, die dazugehörigen Testdaten sowie Testfallkataloge.

KoPS 3.1 V3.1.11 (Release-Date 05.07.2021) VSDM NFDM eMP/AMTS KIM QES TBAuth ePA
Testdaten 1.0.7 1.1.10 1.1.7 1.1.5 1.0.4 - 1.1.3
Testfallkataloge 1.0.7 1.1.11 1.1.8 1.1.9 1.0.4 - 1.2.9
Einreichung Testbericht möglich ja ja ja ja - -

ja

Hinweise KoPS 2.1 und KoPS 3.1
Beachten Sie, dass der Vertrieb und die Pflege von KoPS 2.1 eingestellt wurden. Die erforderlichen Testberichte erstellen Sie mit der Version KoPS 3.1. Informationen zum aktuellen KoPS-3.1-Paket finden Sie in der gematik-Cloud.
Prüfen Sie die von Ihnen verwendeten Versionen und aktualisieren Sie diese gegebenenfalls. Wenn Sie aktuell eine Bestätigung vorbereiten, stellen Sie bei der Erstellung des Testberichtes sicher, dass Sie die jeweils aktuellen Testfallkataloge und Testdaten gemäß der Übersicht mit der aktuell gültigen KoPS 3.1-Software verwenden.

Aktuelles KoPS-3.1-Paket in gematik-Cloud

Das aktuelle KoPS-3.1-Paket (KoPS-3.1-Software inklusive OpenJDK, KoPS-3.1-Software ohne OpenJDK, Release Notes, KoPS-3.1-Handbuch sowie Hinweise zur Einrichtung von KIM finden Sie im Ordner KoPS3.1 in der gematik-Cloud.

zur Seite

KoPS – Preise und Bestellung im gematik-Onlineshop

FAQ

Bitte prüfen Sie, ob im Konsolenfenster Fehlermeldungen mit dem Text „java.net.BindException: Address already in use: bind“ ausgegeben werden. Wenn ja, prüfen Sie, ob die konfigurierten Ports (zu finden unter Oberfläche => Einstellungen) frei sind (z.B. unter Windows mit „netstat -an -p TCP“). Die Standardports 80 bzw. 443 können ggf. von anderen Anwendungen belegt sein. In diesem Fall müssen Sie die Standardports ändern. Bitte prüfen Sie nach der Änderung das KoPS-Konsolenfenster erneut auf Fehlermeldungen. Tritt keine Fehlermeldung mit dem Text „java.net.BindException: Address already in use: bind“ auf, ist KoPS richtig konfiguriert.

Der Testsuite liegt folgende Anforderung aus der gematik-Spezifikation „Implementierungsleitfaden Primärsysteme“ [gemILF_PS] zugrunde:

TIP1-A_4959: Konfigurierbarkeit von Kontext-Parametern

Innerhalb des Primärsystems MUSS eine Konfigurationsverwaltung vorhanden sein, welche die Parameter MandantId, ClientSystemId, WorkplaceId und UserId entsprechend Abb_LFPS_01_Element Context gemäß ConnectorContext.xsd” abbildet. Die Parameter sind alphanumerisch und haben eine Maximallänge von 64 Zeichen.

Die Überprüfung dieser MUSS-Anforderung erfolgt mithilfe von unverändlichen Clienttparametern.

Bitte hängen Sie allen im Testschritt „Screenshots anhängen“ beschriebenen Prüfpunkten ein Screenshot an.

Es wird eine Fehlermeldung im Primärsystem mit den folgenden Aussagen erwartet: „Der Typ der Karte ist unbekannt.“

Mögliche Fehlerursachen können sein:

  • keine eGK/KVK gesteckt
  • Karte nicht lesbar
  • Karte falsch gesteckt
  • „alte“ eGK gesteckt

Im Fall einer „alten“ elektronischen Gesundheitskarte (älter als G2; siehe Kartenaufdruck) besteht kein Leistungsanspruch. Bitte erkundigen Sie sich beim Versicherten, ob die gesteckte eGK die aktuelle elektronische Gesundheitskarte ist. Verweisen Sie ggf. an die Krankenversicherung für einen Austausch der Karten.

Die Fehlermeldung zu Fehlercode 105 muss einen Hinweis enthalten wie „Die eGK ist fehlerhaft/defekt. Bitte setzen Sie sich mit Ihrer Krankenversicherung in Verbindung.“

Im Falle einer gesperrten PIN (nach mehrfacher Falscheingabe der PIN) muss das Primärsystem zur Eingabe der PUK auffordern, nicht der PIN.

Die VSDM-Testfallkataloge sind in der aktuellen Version 1.0.6 für KoPS Puppetry und KoPS 2.1 inhaltlich identisch und damit derzeit gleichwertig in puncto Bestätigungsverfahren für die Konformität des Primärsystems zur Konnektorschnittstelle. Somit kann derzeit eine Bestätigung der VSDM-Funktionalität sowohl mit KoPS Puppetry als auch mit KoPS 2.1 erfolgen.

Das Fachmodul prüft das XML-Dokument gegen das Schema sowie alle in [gemSpec_InfoNFDM/gemSpec_Info_AMTS] aufgeführten Validitätskriterien. Schlägt die Validierung fehl, bricht das Fachmodul die Operation mit dem Fehler 5017 (NFDM) bzw. dem Fehler 6058 (AMTS) ab. KoPS 2.1 gibt ab Version 2.1.16 Detailinformationen zu den fehlgeschlagenen Validitätskriterien t, um Ihnen die Fehlersuche zu erleichtern. Diese Detailinformationen werden unter Umständen von den Konnektoren nicht in die Response generiert. Die Syntax der Detailinformation bildet den Pfad zu dem Element/Attribut, welches fehlerhaft ist. Das ist also der technische Pfad, wie er in der XSD bzw. im übersetzen Java-Code abgebildet ist.

Zum Beispiel bedeutet die Meldung amts.mp.s.0.mOrXOrR.0.m.ps [Das Element darf nicht vorhanden sein.]: Der Fehler liegt hier im „AMTS-Dokument“ [amts] > im „MP-Datensatz“ [mp] > in der 0-ten (Nullten) „Gruppierung von Medikationseinträgen“ [s.0] > im 0-ten (Nullten) meTyp (also „Medikation“ oder „Freitextzeile“ oder „Rezeptur“) [mOrXOrR.0] > der meTyp ist eine „Medikation“ [m] > im „Code-System PZN“ [ps].

Gemäß Spezifikation für den Konnektor dienen die veröffentlichten Schnittstellenbeschreibungen als Grundlage für die Implementierung. Daher ist die Bereitstellung der WSDLs zur Laufzeit nicht notwendig. Ein Primärsysystem muss ohne WSDLs mit dem Konnektor kommunizieren können. Zur Laufzeit stellt der Konnektor den Dienstverzeichnisdienst zur Verfügung.

KoPS 2.1 stellt nur den DVD, nicht die WSDL zur Verfügung.

Kontakt

Vertrieb
Gern beantworten wir Ihre Fragen zu KoPS. Senden Sie dazu bitte eine E-Mail an industriebetreuung[at]gematik(dot)de

Testfallkatalog und Testdaten
Sie sind bereits registrierter Nutzer und haben Fragen zum Testfallkatalog oder zu den Testdaten? Dann wenden Sie sich an den Jira Service Desk der gematik.

Produktsupport
Bei Fragen zum Produktsupport wenden Sie sich bitte direkt an den Produkthersteller eHealth Experts.