31.03.2022 - Release ePA 2.1.1: Mit dem Release "ePA 2.1.1" veröffentlicht die gematik Erweiterungen und Verbesserungen für das Aktensystem und das Frontend des Versicherten innerhalb der Fachanwendung ePA.
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TI-Status

Die gematik informiert Sie auf den Status-Seiten zeitnah und umfassend über aktuelle betriebliche Ereignisse. Dazu gehören zentrale Störungen in der Telematikinfrastruktur, temporäre Downtimes sowie geplante Wartungsvorhaben, Releases und Updates.
Während einer unerwarteten betrieblichen Unterbrechung berichtet die gematik über Fortschritte in Ursachenanalyse und Behebung der TI-Störung.

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Neue Firmware (V5.0.5) secunet konnektor 2.0.0 und 2.1.0

Die Firmware wurde heute gegen 11:15 Uhr auf dem Konfigurations- und Software-Repository (KSR) aktiviert und steht somit zum automatischen Download für den Konnektor zur Verfügung. Das Auto-Update kann dann gemäß den im Paket definierten Auto-Update Parametern stattfinden.

Konnektor-Hersteller secunet veröffentlicht eine neue Firmware (5.0.5) für den secunet konnektor. Diese beinhaltet neben den generellen Verbesserungen der Interoperabilität auch das klassische Bug Fixing. Einzelheiten können den auf der Webseite des Herstellers veröffentlichten Release Notes entnommen werden. Das Firmware-Update steht seit heute auf der Webseite des Herstellers zum Download bereit:

Einboxkonnektor

Rechenzentrumskonnektor 

Die Bereitstellung des Firmware-Updates auf dem Konfigurations- und Software-Repository (KSR) zum Download findet voraussichtlich am 19.04.2022 statt.

Grundsätzlich empfehlen wir, sämtliche TI-Komponenten immer auf dem aktuellsten Software-/ Firmware-Stand zu halten. Nur so kann eine umfassende Interoperabilität aller TI-Komponenten und eine fehlerfreie Kommunikation dieser untereinander gewährleistet werden.

Aktuelle Fehler beim Einlesen von Gesundheitskarten der Generation 2.1

Zum aktuellen Sachstand und den Maßnahmen zu den Problemen des ORGA 6141 Online mit der eGK G2.1 mit NFC-Technologie haben wir in der gemmunity einen neuen Beitrag veröffentlicht:

Bericht zur ESD-Problematik ORGA 6141 Online mit eGK G2.1

In diesem Beitrag haben wir die bisherigen Erkenntnisse, die Fehlerbilder, die identifizierten Maßnahmen und eine Bewertung des Wirkungsgrades dieser Maßnahmen zusammengefasst. Jene nehmen Bezug auf Praxiserfahrungen der Teilnehmer:innen des Forums und Ergebnisse aktueller Labortests.

Wir möchten Ihnen als Aktualisierung zur Meldung vom 14.01. die weiteren Hinweise aus dem Feld zusammenfassen, wie die ESD-Problematik verringert oder umgangen werden kann. Da das Problem von verschiedenen Faktoren abhängt, können die Maßnahmen mehr oder weniger erfolgreich in unterschiedlichen Umgebungen sein.

Bitte prüfen Sie folgende Punkte, um elektrostatische Aufladung der eGK zu vermeiden oder zu verringern.

  • Wird die eGK vom Versicherten in einer Plastikhülle aufbewahrt? Durch die Hülle könnte sich die elektrostatische Aufladung bei der Entnahme der Karte zusätzlich erhöhen.
  • Kann die eGK vor dem Steckvorgang außerhalb des Kartenterminals entladen werden? Dieses könnte z.B. durch eine ESD-Matte erreicht werden, auf der die Karte mit der Chip-Seite aufgelegt wird. Alternativ könnte ein zweites (mobiles oder nicht mehr genutztes) Kartenterminal genutzt werden, um die Karte zunächst dort zu stecken und zu entladen. Dieses zweite Kartenterminal muss unter Strom sein und nicht mit dem Primärsystem verbunden sein.
  • Führt die Verwendung des Slot 1 (oberer Slot) oder des Slot 2 (seitlicher Slot) zu unterschiedlichen Ergebnissen? Aus dem Feld wird berichtet, dass ein Wechsel des Slots zu einer deutlichen Verbesserung beigetragen hat.
  • Können Umgebungsbedingungen in der Praxis angepasst werden, um die elektrostatische Aufladung der Versicherten oder Mitarbeiter zu verringern?

Bei dem Auftreten der Fehlersituationen sollten folgende Punkte beachtet werden:

  • Für das ORGA 6141 Kartenterminal steht mit der Version 3.8.1. eine neue Firmware zur Verfügung. Bitte informieren Sie sich im Fachportal darüber (https://fachportal.gematik.de/ti-status#c4734).
  • Nach dem (automatischen) Neustart des Geräts, sollte erneut versucht werden, die eGK einzulesen.
  • Sollte eine einzelne eGK mehrfach nicht gelesen werden können, könnte es an verschmutzten oder korrodierten Kontaktflächen der Karte liegen. Solche Kartenkontakte sollten vor dem zweiten Versuch mit einem leicht angefeuchteten Tuch gereinigt werden.
  • Sollte es dauerhaft nicht möglich sein, an betroffenen Kartenterminals eGKs einzulesen, so sollte das Primärsystem neu gestartet werden.

Nach Möglichkeit sollte die Institutionskarte SMC-B in einem separaten Kartenterminal verwendet werden, in dem keine eGK-Steckvorgänge stattfinden. Dadurch ist im Fehlerfall eine erneute Freischaltung der SMC-B nicht notwendig.

Die gematik untersucht derzeit verschiedene Fehlerbilder im Zusammenspiel neuer Gesundheitskarten eGK G2.1 mit dem Kartenterminal ORGA 6141 online der Firma Wordline Healthcare GmbH (vormals Ingenico Healthcare GmbH).

Es werden drei Fehlerbilder beobachtet:

1. Das Kartenterminal „hängt sich auf“ bzw. restartet automatisch
2. Der Fehler "C2C-Authentisierung" wird angezeigt („Remote SMC-B“)
3. Der Fehler „Keine freigeschaltete SMC-B“ wird angezeigt

Nach aktueller Kenntnis ist davon auszugehen, dass die Probleme ursächlich durch eine elektrostatische Aufladung der elektronischen Gesundheitskarte eGK G2.1 ausgelöst werden. Die Stärke des Entladepulses beim Stecken einer eGK in ein Kartenterminal, die dieses Problem auslöst, hängt nicht nur von der Art der eGK ab, sondern auch von der Umgebung z.B. Art des Fußbodenbelags und wird darüber hinaus sogar von Witterungsverhältnissen wie trockener Winterluft begünstigt.

Träger dieser elektrostatischen Aufladung ist in der Regel der Versicherte. Vor den Corona-Hygienemaßnahmen wurde die notwendige Entladung häufig durch die Übergabe der eGK an die Mitarbeiter in der Anmeldung erreicht. Seitdem der Versicherte die eGK selbständig ins Kartenterminal steckt, findet die Entladung im Kartenterminal statt.

Um elektrostatische Aufladung der eGK zu vermeiden, sollte geprüft werden, ob die eGK vor dem Steckvorgang außerhalb des Kartenterminals entladen werden kann, und in der Einrichtung Umgebungsbedingungen angepasst werden können, die eine elektrostatische Aufladung der Versicherten oder auch der Mitarbeiter begünstigen.

Bei dem Auftreten der o.g. Fehlersituation sollten die folgenden Punkte beachtet werden:

- Für das ORGA 6141 Kartenterminal steht mit der Version 3.8.1. eine neue Firmware zur Verfügung, die das ursächliche Problem zwar nicht behebt, aber das Terminal wieder betriebsfähig macht, indem im Fehlerfall ein automatischer Restart durchgeführt wird. Es sollte sichergestellt werden, dass alle im Betrieb befindlichen Kartenterminals auf diesen Firmware-Stand aktualisiert wurden.

- Nach dem (automatischen) Neustart des Gerätes, sollte erneut versucht werden, die eGK einzulesen.

- Sollte es dauerhaft nicht möglich sein, an betroffenen Kartenterminals eGKs einzulesen, so sollte das Primärsystem neu gestartet werden.

- Nach Möglichkeit sollte die Institutionskarte SMC-B in einem separaten Kartenterminal verwendet werden, in dem keine eGK Steckvorgänge stattfinden. Dadurch ist im Fehlerfall eine erneute Freischaltung der SMC-B nicht notwendig.

Bitte beachten Sie, dass die Fehlerbilder sich zum Teil überlagern. Die elektrostatische Aufladung bedingt insbesondere das Problem 1. Die beiden anderen Probleme sind häufig Folgeprobleme. Sie können aber auch unabhängig von dem Problem 1 auftreten.

Bitte beachten Sie auch die Informationen und die Diskussionen zu diesen Fehlerbildern in der gematik gemmunity (Link). 

Es ist uns bewusst, dass das Problem im Praxisbetrieb erheblich stört. Wir arbeiten mit Hochdruck - zusammen mit den Industriepartnern - an einer Lösung und werden über weitere Erkenntnisse in der gemmunity und über das Fachportal informieren.

Eine neue Firmware (V3.8.1) des Kartenterminals Orga 6141 wurde auf dem Konfigurations- und Software-Repository (KSR) zum Download bereitgestellt. Mit dieser Version sollte u.a. folgendes Fehlerbild nicht mehr auftreten: C2C-Authentisierung ("Remote SMC-B"). Bitte aktualisieren Sie Ihre vorhandenen Geräte auf diese Firmware.

In den letzten Wochen hat die gematik vereinzelt das Feedback erhalten, dass es im Zusammenspiel der TI-Komponenten neue Gesundheitskarte und Kartenterminal Orga 6141 von Ingenico zu unterschiedlichen Fehlern nach dem Stecken einer Gesundheitskarte kommen kann. Grundsätzlich empfehlen wir, sämtliche TI-Komponenten immer auf dem aktuellsten Software-/ Firmware-Stand zu halten. Nur so kann eine umfassende Interoperabilität aller TI-Komponenten und eine fehlerfreie Kommunikation dieser untereinander gewährleistet werden.

Folgende Fehlerbilder können auftreten:

Kartenterminal „hängt sich auf“
Dieser Fehler kann beim Einlesen einer Gesundheitskarte (eGK) der Generation 2.1 bestimmter Krankenkassen auftreten. Insbesondere ist dieser Effekt bei kürzlich herausgegebenen Karten zu beobachten. Ab der Firmware-Version 3.8.0 des Kartenterminals Orga 6141 bringt sich das Gerät bei Auftreten dieses Fehlerbildes automatisch wieder in einen betriebsbereiten Zustand. Bitte aktualisieren Sie daher vorhandene Geräte auf diese Firmware.

Handlungsempfehlung: Nach dem automatischen Neustart des Gerätes bitte erneut versuchen, die eGK einzulesen.

Fehler bei der C2C-Authentisierung („Remote SMC-B“)
Nach neuestem Kenntnisstand tritt diese Fehlermeldung beim Stecken einer Gesundheitskarte (eGK) der Generation 2.1 auf. In dem Fall sollte das betroffene Gerät neugestartet werden.

Fehlermeldung „Keine freigeschaltete SMC-B“
Nach derzeitigem Kenntnisstand tritt diese Fehlermeldung nur bei der Verwendung elektronischer Gesundheitskarten (eGK) der neuen NFC-Generation 2.1 auf. Die gematik steht im intensiven Austausch mit den Herstellern, um mögliche Lösungswege zu eruieren. Wir informieren umgehend nach neuem Kenntnisstand.

In den letzten Wochen hat die gematik vereinzelt das Feedback erhalten, dass es im Zusammenspiel der TI-Komponenten neue Gesundheitskarte G2.1, Kartenterminal, Konnektor, Primärsysteme / Dienste zu unterschiedlichen Fehlern nach dem Stecken einer Gesundheitskarte (eGK 2.1) kommen kann. Folgende Meldungen können auftreten: „Fehler bei der C2C-Authentisierung“ oder „... keine freigeschaltete SMC-B“. In diesen Fällen empfehlen wir das Kartenterminal neu zu starten, um die Funktionalität wiederherzustellen. Ein anderes Verhaltensbild ist der automatische Neustart des Gerätes zur Wiederherstellung des Betriebszustandes nach dem Stecken einer statisch stark aufgeladenen Gesundheitskarte. Die Ursachen der benannten Verhalten der Komponenten sind noch nicht abschließend geklärt. Die gematik steht im intensiven Austausch mit den involvierten Herstellern, um mögliche Lösungswege zu eruieren. Grundsätzlich empfehlen wir, sämtliche TI-Komponenten immer auf dem aktuellsten Software-/ Firmware-Stand zu halten. Nur so kann eine umfassende Interoperabilität aller TI-Komponenten und eine fehlerfreie Kommunikation dieser untereinander gewährleistet werden. Wir informieren umgehend nach neuem Kenntnisstand.