15.10.2021 - Release "E-Rezept 1.1.0": Ab sofort steht das Release "E-Rezept 1.1.0" inklusive "Implementierungsleitfaden Primärsysteme E-Rezept" und "Spezifikation Apothekenverzeichnisdienst" zum Download zur Verfügung.
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01.10.2021 - eAU: Fehlermeldung 305/311 bei Signatur mit HBA-Vorläuferkarten von medisign: Aktuell ist die qualifizierte elektronische Signatur von elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (eAU) mit der Vorläuferkarte für Heilberufsausweise (HBA) der Firma medisign GmbH nicht möglich.
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03.09.2021 - TI-Statusmeldung: Aktuell kommt es zu Interoperabilitätsproblemen an der Signaturschnittstelle des KoCoBox MED+ Konnektors der Version 4.2.10.
Weiterführende Informationen finden Sie hier:
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Anwendungen der Telematikinfrastruktur

Elektronischer Medikationsplan

Medikation nach Digitalplan: der eMP

Der eMP – Ihr Einstieg in den elektronischen Medikationsplan

Mit dem elektronischen Medikationsplan (kurz: E-Medikationsplan oder eMP) haben Ärzte, Zahnärzte, Apotheker und Psychotherapeuten, die an der Behandlung eines Versicherten beteiligt sind, mehr Transparenz zu den eingenommenen Medikamenten.

Der eMP enthält einen strukturierten Überblick darüber, welche Medikamente ein Versicherter aktuell einnimmt. Darüber hinaus enthält der eMP medikationsrelevante Informationen, die wichtig sind, um unerwünschte Wechselwirkungen zu vermeiden, bspw. zu Allergien.

Studien zufolge benötigt fast ein Viertel der Patienten dauerhaft drei oder mehr verordnete Arzneimittel. Laut § 31a SGB V haben diese Patienten einen Anspruch auf die Erstellung eines bundeseinheitlichen Medikationsplans. Der eMP bildet Vorgaben zum bundeseinheitlichen Medikationsplan digital ab.

Wie funktioniert der elektronische Medikationsplan?

Der E-Medikationsplan wird auf Wunsch des Versicherten erstellt. In der Regel übernimmt ein Hausarzt die Erstanlage des E-Medikationsplans. Zu diesem Zweck benötigt der Leistungserbringer ein eHealth-Kartenterminal, einen elektronischen Heilberufsausweis (ab 2. Generation), ein Primärsystem und einen Zugang zur Telematikinfrastruktur via Konnektor.

Sobald der elektronische Heilberufsausweis und die elektronische Gesundheitskarte eines Versicherten im Kartenterminal stecken, kann der Leistungserbringer in seinem Primärsystem den standardisierten Datensatz für den eMP anlegen. Der eMP wird auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeichert. Der eMP-Datensatz ist standardmäßig durch eine PIN geschützt. Der Versicherte kann diese PIN jedoch bei Bedarf deaktivieren.

Durch die Übergabe seiner Gesundheitskarte und, falls aktiviert, durch Eingabe seiner PIN, erlaubt der Versicherte behandelnden Ärzten, Zahnärzten, Psychotherapeuten sowie Kliniken oder Apotheken den Zugriff auf seinen E-Medikationsplan.

Die E-Medikationsplan-Roadmap – Ihre Übersicht über die stufenweise Einführung aller Features des elektronischen Medikationsplans

Von der Papierversion über den Datensatz auf der elektronischen Gesundheitskarte hin zur Online-Anwendung: Die E-Medikationsplan-Roadmap zeigt Ihnen, wann welche Stufe des elektronischen Medikationsplans eingeführt wird. 

Die 2 Stufen des eMP bis 2022

Die nachfolgende Übersicht zeigt Ihnen Stufe für Stufe den Funktionsumfang des elektronischen Medikationsplans.

Was ist neu?
Die erste Stufe dient der digitalen Anlage und Speicherung von Medikationsdaten auf der elektronischen Gesundheitskarte. Der eMP ist das digitale Pendant zum Bundeseinheitlichen Medikationsplan, der als Papierausdruck Patienten zur Verfügung gestellt wird,
Somit unterstützt der eMP:

  • elektronischer Medikationsplan kann auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeichert werden

Wer kann es nutzen?
GKV-Versicherte, Vertragsärzte und -zahnärzte, Psychotherapeuten, Apotheken, Hebammen und Entbindungshelfer, Physiotherapeuten, Pflegepersonal, Öffentlicher Gesundheitsdienst, Arbeitsmediziner, Reha-Einrichtungen

Was ist neu?
Die zweite Stufe ermöglicht die Nutzung des eMP unabhängig von der elektronischen Gesundheitskarte.
Somit unterstützt der eMP:

  • Nutzung als eigenständige Online- Anwendung innerhalb der Telematikinfrastruktur 

Wem hilft es?
GKV-Versicherte, Vertragsärzte und -zahnärzte, Psychotherapeuten, Apotheken, Hebammen & Entbindungshelfer, Physiotherapeuten, Pflegepersonal, Öffentlicher Gesundheitsdienst, Arbeitsmediziner, Reha-Einrichtungen

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{"ProdT":[{"value":102,"text":"Konnektor PTV5 (ePA 2.0 + Komfortsignatur)","versions":[{"uid":185,"title":"5.0.2-0"}]},{"value":116,"text":"Konnektor PTV4Plus (ePA + Komfortsignatur)","versions":[{"uid":174,"title":"4.80.3-0"}]},{"value":77,"text":"Konnektor PTV4 (ePA)","versions":[{"uid":169,"title":"4.8.2-0"},{"uid":166,"title":"4.8.1-0"}]},{"value":27,"text":"Konnektor PTV3 (eMP\/AMTS, NFDM)","versions":[{"uid":143,"title":"3.6.0-2"},{"uid":64,"title":"3.6.0-0"}]}]}

Weiterführende Dokumente

Implementierungs­­leitfaden Primär­­systeme – elektronischer Medikations­­plan/AMTS-Daten­­management (Stufe A) (V1.7.0)

pdf | 2 MB | 12. November 2020

Stand: Release 4.0.1

Download

Implementierungs­­leitfaden Primär­­systeme – elektronischer Medikations­­plan/AMTS-Daten­­management (Stufe A) (V1.6.0)

pdf | 2 MB | 02. Oktober 2019

Stand: Release 3.1.3

Download

Checkliste elektronischer Medikationsplan - Datensatz anlegen

pdf | 111 KB | 01. Januar 2021

Download

Checkliste elektronischer Medikationsplan - Datensatz auslesen

pdf | 123 KB | 01. Januar 2021

Download

Weiterführende Informationen

eMP @ gematik

Weiterführende Informationen zum elektronischen Medikationsplan für Versicherte und Behandelnde bieten wir Ihnen auch auf unserer Seite gematik.de.

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