Health Device Data Transfer
Was ist der Health Device Data Transfer?
Die gematik standardisiert die Schnittstelle zwischen Hilfsmitteln bzw. Implantaten und digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) nach §374 a SGB V. Dadurch soll es den Versicherten erleichtert werden, die über ihr Hilfsmittel erhobenen Daten in die von ihnen genutzte DiGA zu übertragen.
Dabei bezieht sich die HDDT-Schnittstelle auf das Backend, in dem die Gerätedaten eines Versicherten gespeichert sind. Daten, die nur lokal auf dem Gerät oder in einer App verarbeitet werden und nicht in einem Backend landen, fallen aktuell nicht unter die HDDT-API.
HDDT regelt insbesondere:
- welche Daten interoperabel bereitgestellt werden müssen
- wie DiGA auf diese Daten zugreifen dürfen
- wie Patientinnen und Patienten den Zugriff autorisieren
- wie die Echtheit von DiGA und Geräte-/Backend-System geprüft werden kann
- wie Daten vertraulich übertragen werden
- wie die Schnittstelle technisch über FHIR umgesetzt wird

Überblick über Schnittstelle und Spezifikation
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Anforderungen klären und Implementierung starten
Bevor Sie mit der technischen Umsetzung starten, benötigen Sie einen umfassenden Überblick über die technischen und betrieblichen Anforderungen des HDDT Standards. Nützliche Links und Dokumente:
Beantragung von Testzugängen und Testing
Für Tests Ihrer Implementierung können Sie die von der gematik bereitgestellte Testsuite in der jeweilig aktuellen Releaseversion nutzen. Auch der Proof of Concept kann für Herstellertests verwendet werden. Für Tests mit DiGA müssen die Herstellerkomponenten in einer entsprechenden Testumgebung mit Testdaten zur Verfügung gestellt werden (siehe § 374a SGB V). Diese Testumgebung ist in der Testinstanz des HIIS-VZ zu registrieren. Nützliche Links und Dokumente:
Meldung beim BfArM
Alle Informationen zur Meldung im HIIS-VZ sowie das Meldeportal finden Sie hier:
Eintragung von Client IDs in den Autorisierungsserver
Um eine Autorisierung einer DiGA in Ihrem System zu ermöglichen, muss Ihr Autorisierungsserver entsprechend konfiguriert werden. Alle DiGA, die im DiGA-VZ des BfArM gelistet sind und die gleichen Wertemengen ("MIVs" laut Spezifikation) verarbeiten wie Ihr Hilfsmittel oder Implantat, sind anhand ihrer Client-ID in Ihrem System grundsätzlich zu autorisieren. Das betrifft die Test- wie auch die Produktivumgebung.
Test- und Serviceprodukte
Eine Testsuite und das Ergebnis eines Proof of Concept werden demnächst bereitgestellt.